Bei winterlichen Bedingungen versammelten sich zahlreiche nationale und internationale Top-Läuferinnen und Läufer, aber auch viele Breitensportler aus der Region sowie darüber hinaus, um das Jahr laufend abzuschließen. Besonders erfreulich war die ausgelassene Stimmung entlang der Strecke: Tausende Zuschauer sorgten mit Applaus und Anfeuerungsrufen für zusätzliche Motivation.
Beim „Lauf der Asse“ lieferten sich Lokalmatador Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) und Amanal Petros (Hannover 96) das spannendste Duell aus deutscher Sicht. Nachdem Petros vor gut drei Wochen Fitwis Deutschen Rekord im Marathon übernommen hatte, wollte Fitwi sich die Chance auf die Revanche in Trier nicht entgehen lassen. Und dies gelang: in 13:50 Minuten war er auf der 5-Kilometer-Distanz drei Sekunden schneller als Petros. Die beiden belegten die Plätze acht und neun hinter der internationalen Konkurrenz. Sieger im Lauf der Asse wurde Emil Danielsson aus Schweden in 13:38 Minuten.
Den „Elitelauf der Frauen“ gewann Florence Niyonkuro aus Ruanda in 15:26 Minuten. Beste Deutsche war Vanessa Mikitenko in 15:59 Minuten auf Rang fünf. Die 20-Jährige trat zum letzten Mal für ihren Verein, den SSC Hanau Rodenbach an. Zu Jahresbeginn wechselt sie zum Ausrichterverein Silvesterlauf Trier e.V. Damit schließt sie sich Gesa Krause und Olivia Gürth an. Die beiden Hindernisläuferinnen waren auch in Trier vorne dabei. Krause wurde Sechste in 16:19 Minuten, Gürth belegte Platz neun in 16:31 Minuten.