Bestennadeln wurden vergeben

Die Saison 2026 ist zwar schon im vollen Gange, aber 2025 hallt trotzdem noch nach: 193 Athletinnen und Athleten aus dem Leichtathletik-Verband Rheinhessen-Rheinland (LVRR) haben DLV-Bestennadeln erhalten.

Julian Weber (USC Mainz) war bester Speerwerfer der Saison und brachte sein Wurfgerät als einziger über 90 Meter weit (Foto: Eibner - Papenfuss).

Die Nadeln bekommen alle, die sich in den DLV-Bestenlisten unter den Top-30 befinden. Eine goldene Bestennadel bekommen Männer, Frauen, U23 und U20 für Einzelleistungen – im LVRR erhielten 74 Personen diese Auszeichnung. Silber wird für Mannschafts- und Staffelleistungen vergeben und konnte 2025 47-mal verliehen werden. Bronze gibt es für die U18 und U16 – 72 LVRR-Jugendliche wurden mit dieser Ehrung ausgezeichnet. Es wird pro Athlet nur eine Bestennadel verliehen, auch wenn manchen mehrfach Top-30-Leistungen gelangen. Die meisten Nadeln gingen an die LG Rhein-Wied (34; davon 13 goldene), gefolgt vom USC Mainz (33; davon 20 goldene) und em TSV Schott Mainz (27; davon 10 goldene).

Einige Athletinnen und Athleten, die goldene Bestennadel erhielten, konnten sich dabei ganz vorne platzieren und belegen einen Platz unter den Top-10 der Bestenlisten der Männer bzw. der Frauen. Julian Weber (USC Mainz) war bester Speerwerfer der Saison und brachte sein Wurfgerät als einziger über 90 Meter weit. Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) sammelte diverse Bestenlisteneintragungen. Sie war schnellste Deutsche im 5-Kilometer-Straßenlauf, Zweitbeste über die 3000 Meter Hindernis, jeweils viertschnellste Läuferin im Halbmarathon und über 10 Kilometer. Über 1500 liegt sie mit ihrem Lauf zur PB auf Rang drei der Bestenliste 2025. Sophia Junk (LG Rhein-Wied) war über 200 Meter nicht zu schlagen, und auch über 100 Meter gehört sie als Fünftschnellste zur absoluten Spitze. Judiht Bilepo Mokobe (USC Mainz) konnte sich als U20-Athletin als Fünftbeste auf der Frauen-Bestenliste über 200 Meter platzieren. Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) konnte die 800 Meter erneut unter zwei Minuten laufen und war damit Zweitbeste.

Niklas Kaul (USC Mainz) machte seinen besten Zehnkampf des Jahres in Götzis und sammelte dort die zweitmeisten Punkte. Er konnte sich mit seinem Wurf bei der WM in Tokio zudem unter den Speerwurf-Spezialisten auf Rang acht einsortieren. Auf den Langstrecken sammelte Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) drei Bestenlisteneintragungen: Zweitschnellster war er im Marathon, Platz drei belegt er im 5-Kilometer-Straßenlauf und im Halbmarathon brachte er die vierschnellste Zeit auf die Straße. Olivia Gürth (Silvesterlauf Trier) lief in Tokio bei der WM Saisonbestzeit über die 3000 Meter Hindernis und war damit drittschnellste Deutsche des Jahres. Emma Kaul (USC Mainz) knackte im Siebenkampf erstmals die 6000-Punkte Marke und war damit als U20-Athletin viertbeste Siebenkämpferin in Deutschland. Ihre Vereinskameradin Mareike Rösing belegt Platz sechs in der Siebenkampf-Liste. Lotte Gretzler (USC Mainz) mischte als sechstplatzierte Frau im Stabhochsprung als noch U20er ganz vorne mit. Über 800 Meter belegte Lucia Sturm (TSV Moselfeuer Lehmen) Platz sieben. Im Fünfkampf konnte sich Finn Justus Dörrenberg (LG Rhein-Wied) als bester Deutscher des Jahres 2025 behaupten, sein Vereinskamerad Paul Jacobi liegt in derselben Disziplin auf Rang acht. Paul Kallenberg vom USC Mainz war siebtbester unter den Zehnkämpfern und Johannes Böcher (USC Mainz) gehörte im Hochsprung zu den Top-Ten.

Mit den Staffeln gab es auch noch einige Top-Ten-Leistungen. Die LG Rhein-Wied stellte über 4x100 Meter bei den Frauen die fünft- und bei den Männern die sechstbeste Staffel. Über 4x400 Meter bei den Frauen lag der TSV Schott Mainz auf Rang fünf, gefolgt vom Quartett der StG USC Mainz/LG Bingen, das nur aus U20-Sprinterinnen bestand. Über 4x400 Meter mixed belegt der USC Mainz den fünften Platz und der TSV Schott Mainz den zehnten.

DLV Bestennadeln 2025