Weber ist verletzungsbedingt erst spät in die Saison eingestiegen. In Luzern zeigte sich, dass sich Geduld auszahlt: Drei Würfe machte der 31-Jährige, alle gingen über 80 Meter. Sein bester Wurf wurde mit 87,04 Metern gemessen. Damit hat sich Weber gerade noch pünktlich für die EM in Birmingham in Form gebracht. Er setzte sich in der europäischen Jahresbestenliste prompt auf Platz eins.
Auch für die weiteren Athletinnen und Athleten aus dem LVRR, die mit einem Start in Birmingham rechnen können, lief es in den vergangenen Wochen gut. Sophia Junk (LG Rhein-Wied) sprintete die 200 Meter beim „Fast Arms, Fast Legs“ in Wetzlar in 22,76 Sekunden und damit zur EM-Norm. Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) lief Anfang des Monats beim Diamond League Meeting Prefontaine Classic in Eugene die zweitbeste Zeit ihrer Karriere über die 3000 Meter Hindernis: Sie kam auf 9:07,50 Minuten.
Die EM-Kandidaten bereiten sich weiterhin auf den Höhepunkt des Jahres vor. Die nächste wichtige Station für die meisten sind die Deutschen Meisterschaften. Hier hat auch Olivia Gürth (Silvesterlauf Trier) die Chance, die Bestätigungsnorm für die EM zu laufen. Für800-Meter-Läuferin Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) sollte die DM nur eine Formsache sein. Zehnkämpfer Niklas Kaul (USC Mainz) darf mit seiner Nominierung rechnen. Er hatte mit seinem starken Zehnkampf Ende Main in Götzis bereits die Weichen gestellt. Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) ist schon für den Marathon nominiert worden.