52 Medaillen bei der Masters-DM

Die Athletinnen und Athleten der Altersklassen M/W35 aufwärts aus dem LVRR haben bei den Deutschen Meisterschaften der Masters (17.-19.07.2026) 19, Gold-, 19 Silber- und 14 Bronzemedaillen gesammelt.

Zwei Mal Gold und einmal Silber für Friedhelm Adorf (Foto: Peters)

Mareike Metz (Post-Sportverein Trier) gewann drei Medaillen. Im Kugelstoßen (11,95 m) und im Speerwurf (42,05 m) war sie eine Klasse für sich und übertraf ihre Konkurrentinnen deutlich. Zusätzlich sicherte sie sich den Vizetitel im Diskuswurf mit 35,54 Metern. Friedhelm Adorf (M80; LG Rhein-Wied) schaffte die gleiche Bilanz. Er holte zweimal Gold – über 200 Meter (33,96 sec) und über 400 Meter (96,24 sec) und zudem Silber über 100 Meter (15,80 sec). Auch Silvia Bloedorn (TG Worms) kehrt mit zwei Meistertitel und einem Vizemeistertitel von der DM heim. In der Altersklasse W70 konnte sie sich über 100 Meter in 18,85 Sekunden und über 200 Meter in 34,78 Sekunden durchsetzen. Silber gewann sie für ihr Ergebnis von 3,30 Metern im Weitsprung. Doppelter Deutscher Meister in der M75 wurde Franz-Josef Schmidt (LG Sieg), der die Rennen über 800 Meter und über 1500 Meter in 2:58,53 Minuten bzw. 6:15,65 Minuten für sich entschied. Gitta Jung (TV Hahnenbach 1961) holte Gold im Kugelstoßen (5,91 m) und Hammerwurf (21,21 m) der W80.

Herbert Brück (LA TuS Mayen) nahm an diversen Wettkämpfen in der M80 teil. Sein bestes Resultat fuhr er im Weitsprung en, wo er mit 3,30 Metern Deutscher Meister wurde. Dazu gab es für ihn Silber über 80 Meter Hürden (20,39 sec) und über 200 Meter Hürden (43,38 sec) sowie Bronze im Hochsprung (1,15 m). Ulrike Wendering (W75; LG Kreis Ahrweiler) durfte ebenfalls viermal aufs Treppchen: Sie siegte mit dem Diskus (20,54 m), wurde Zweite mit dem Hammer (28,15 m) und im Weitsprung (2,95 m) und Dritte über 100 Meter (18,85 sec). Jennifer Gartmann (LG Westerwald) war über 300 Meter Hürden in der W50 eindeutig überlegen und holte Gold in 49,22 Sekunden. Zusätzlich gab es für sie Silber über 100 Meter in 13,31 Sekunden. Die Entscheidung im Stabhochsprung der M40 fiel äußerst knapp aus, aber am Ende hatte Johannes Lüsse (TSV Schott Mainz) die Nase vorn: Mit 4,20 Metern holte er aufgrund von weniger Fehlversuchen Gold. In derselben Altersklasse entschied Thomas Giese (TV Abenheim) den Weitsprungwettbewerb klar für sich mit einer Weite von 6,67 Metern. Daniela Holst (LG Rhein-Wied) war Schnellste im 800-Meter-Rennen der W50 mit 2:38,78 Minuten. Im Diskuswurf der W65 ging der Titel an Agnes Harings (LG Bitburg-Prüm), die das Wurfgerät 22,90 Meter weit schleuderte. Günter Zimmer (TuS Saulheim) ließ die Latte in Höhe von 1,50 Metern beim Hochsprung der M70 liegen und wurde dafür mit dem Meistertitel belohnt. Im Hammerwerfen der M65 gingen Rang eins und zwei an den LVRR: Das beste Ergebnis ging auf das Konto von Udo Giehl (TV Alzey) mit 42,76 Metern. Auf dem Silberrang folgte Udo Rose (TV Germania Trier) mit 40,52 Metern.

Nadja Mesloh (TV 1861 Bad Ems) darf sich doppelte W35-Vizemeisterin nennen. Sie gewann mit der Kugel (11,95 m) und mit dem Diskus (31,09 m). Zwei Medaillen gab es auch für Astrid Eisenbarth (Lauffreunde Naheland): Die W50-Athletin musste sich über 400 Meter in 66,72 Sekunden nur einer Konkurrentin geschlagen geben. Über 1500 Meter belegte sie den dritten Platz in 5:42.59 Minuten. Gunter Berger (LG Bitburg-Prüm) war in der M85 auf den Mittelstrecken unterwegs. Über 1500 Meter wurde er Zweiter in 10:32,62 Minuten und über 800 Meter Dritter in 5:11,10 Minuten. Edgar Schuberth (LG Vulkaneifel) schleuderte den Hammer in der M70 auf 40,32 Meter, Peter Busch (LG Rhein-Wied) in der M75 auf 32,57 Meter. Beide wurden dafür mit Silber belohnt. Bernd Schumacher (Turngesell. Trier 1881) überquerte im Hochsprung die 1,21 Meter und wurde damit M80-Vizemeister. Im Dreisprung der M40 erzielte Matthias Gerlach (LG Rheinfront) glatte 11,00 Meter und durfte eine Silbermedaille entgegennehmen. Wolfgang Geyer (LG Kreis Ahrweiler) brachte den Speer in der M85 auf 25,22 Meter und war damit Zweitbester. Im Stabhochsprung der W50 gewann Melanie Opp (MTV 1877 Bad Kreuznach) Silber für die Höhe von 2,10 Metern.

Jürgen Freymuth (M75; LG Meulenwald Föhren) erkämpfte drei Bronzemedaillen im Sprint: Über 100 Meter in 15,11 Sekunden, über 200 Meter in 30,10 Sekunden und über 400 Meter in 80,43 Sekunden. Zu den weiteren Bronzemedaillengewinnerinnen und -gewinnern aus dem LVRR gehören auch: Alexander Bem (M35; TuS 1908 Sohren) für 41,24 Meter im Hammerwurf, Sarah Menk (W35; LG Sieg) für 12,87 Sekunden über 100 Meter, Susanne Paprotta (W35; LG Rhein-Wied) für 73,90 Sekunden über 400 Meter Hürden, Steffen Behr (M50; LAV Gau-Algesheim) für 24,58 Sekunden über 200 Meter, Jürgen Weis (M60; LG Bernkastel/Wittlich) für 12,81 Meter mit der Kugel; Heiko Meuche (M60; LG Bitburg-Prüm) für 43,70 Meter mit dem Hammer, und Helmut Hessert (M80, TSV Schott Mainz) für 31,49 Meter mit dem Speer.

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