In zwei Arbeitskreisen wurde die Ausrichtung des Leichtathletik-Leistungssports in Rheinland-Pfalz besprochen. Der Arbeitskreis am Vormittag hatte die Nachwuchsförderung in der U16 zum Thema. Dabei waren der Übergang U14 zur U16, die Kooperation zwischen Talentfördergruppen, Regionalkader und Landeskader, die Vernetzung von Landestrainern und Stützpunkttrainern sowie eine angemessene Belastungssteuerung in dieser Altersgruppe Inhalte, die von den anwesenden Landestrainern, Stützpunkttrainer/innen und Verantwortlichen für Talentförderung besprochen wurden.
Als Ergebnis wurden einige Maßnahmen beschlossen:
- Der jüngere Jahrgang M/W14 wird nicht mehr in den LK3 berufen.
- Die Hauptförderung des älteren Jahrgangs M/W15 findet weiterhin in den Regionalkadern bzw. Talentfördergruppen statt. Besonders leistungsstarke bzw. talentierte Athleten/innen dieses Jahrgangs werden "on top" in den LK3 berufen, erhalten eine Sportmedizinische Untersuchung und werden zum Landeskadertest sowie zu ausgewählten Landeskadermaßnahmen eingeladen.
- Die Regionalkader-/Stützpunkttrainer beraten die Landestrainer bei der Berufung von U16-Athleten/innen in den LK3.
- Die Landestrainer werden verstärkt in RK1-Maßnahmen eingebunden.
- Eine digitale Plattform zur Verbesserung der Kommunikation und Organisation der Maßnahmen soll eingeführt werden.
Im zweiten Arbeitskreis am Nachmittag, der sich an die Stützpunkttrainerinnen und -trainer richtete, ging es um die Landesleistungszentren und Landesstützpunkte. Ziel war ein breit angelegter Austausch zu Stärken, Schwächen und Problemen. Um aus den Erfahrungen anderer zu lernen, wurden best practice-Modelle vorgestellt.
Klaus-Dieter Welker, LVRR-Vizepräsident Sport zeigt sich zufrieden mit der Tagung in Mainz: „Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die wir in ähnlichem Format auch zukünftig einmal im Jahr durchführen wollen.“