Koblenzer Gymnasium auf der Karthause als Partnerschule des Leistungssports rezertifiziert

Im feierlichen Rahmen ist das Gymnasium auf der Karthause in Koblenz erneut als Partnerschule des Leistungssports (PdL) rezertifiziert worden. Zu der Veranstaltung waren Vertreter*innen aus Sport, Politik, Schule sowie Athlet*innen eingeladen. Sportkoordinator Jörg Mathes, der durch die Veranstaltung führte, bezeichnete den Anlass treffend als „Festakt“.

m feierlichen Rahmen ist das Gymnasium auf der Karthause in Koblenz erneut als Partnerschule des Leistungssports (PdL) rezertifiziert worden. Auf dem Foto freuen sich drei talentierte Schülerinnen mit Sportkoordinator Jörg Mathes (l.), Stefanie Kaul vom Bildungsministerium (4.v.r.), Schulleiterin Patrizia Bösch-Geisbe (3.v.r.) und LSB-Referentin Susanna Schumann (2.v.r.).

Das Gymnasium auf der Karthause ist neben dem Max-Planck-Gymnasium Trier und der IGS Mainz-Bretzenheim eine von drei Partnerschulen des Leistungssports in Rheinland-Pfalz. Auch die beiden anderen Schulen werden in diesem Jahr rezertifiziert, die Feierstunden folgen in den kommenden Wochen. Zum Auftakt begrüßte Schulleiterin Patrizia Bösch-Geisbe die Gäste in der Aula der Schule. Anschließend richteten Stefanie Kaul vom Bildungsministerium, Susanna Schumann für den Landessportbund Rheinland-Pfalz, Ingo Schneider als Vertreter des Oberbürgermeisters, Stefan Kölsch für die ADD sowie Monika Sauer, Präsidentin des Sportbund Rheinland und Vorsitzende der CTG Koblenz, Grußworte an die Anwesenden.

Aktuell sind am Gymnasium auf der Karthause 80 Leistungssportler*innen aktiv, die in Auswahlkreisen sowie in Verbands-, Landes- und Bundeskadern starten. Die Zahlen machen deutlich, wie anspruchsvoll die Verbindung von Schule und Spitzensport ist. Allein im Schuljahr 2025/26 wurden 1.200 Unterrichtsstunden (200 Schultage) aufgrund von Trainingslagern, Wettkämpfen und anderen sportlichen Verpflichtungen beurlaubt, wobei alle versäumten Unterrichtsinhalte von den Talenten nachgearbeitet werden müssen. Das Konzept folgt damit dem Gedanken der dualen Karriere: Während das Gymnasium die Schüler*innen auf den höchstmöglichen schulischen Abschluss vorbereitet, kümmern sich externe Sportverbände, Vereine und Trainer*innen um die sportliche Entwicklung – mit dem Ziel, den Weg bis in den Leistungssport oder Profisport zu ermöglichen. Kooperationsverträge bestehen unter anderem in den Sportarten Tischtennis, Tennis, Rudern, Handball, Volleyball, Fechten und Schwimmen. Beteiligt sind beispielsweise der VfR Koblenz im Tischtennis, der Tennisstützpunkt auf der Karthause, die Rhenania Koblenz im Rudern, der HC Koblenz im Handball, der Volleyballstandort Neuwied, die CTG Koblenz im Fechten sowie Poseidon Koblenz im Schwimmen.

Für ein abwechslungsreiches und sportliches Rahmenprogramm bei der Feierstunde sorgten die Schüler*innen und Schüler mit beeindruckenden Darbietungen, unter anderem aus den Bereichen Tischtennis und Hip-Hop. Jörg Mathes verdeutlichte in seinem Beitrag eindrucksvoll, wie wichtig die Unterstützung von Nachwuchsleistungssportler*innen im schulischen Alltag ist. Anhand von Stundenplänen inklusive Trainingszeiten zeigte er auf, welche Herausforderungen die jungen Athlet*innen täglich meistern, um Schule und Leistungssport erfolgreich miteinander zu verbinden. Dabei wurde auch betont, dass eine Partnerschule des Leistungssports nur dann erfolgreich sein kann, wenn das gesamte Kollegium hinter dem Konzept steht und wenn es eine enge Zusammenarbeit sowie Kooperationen mit den Verbänden gibt. Die enge Zusammenarbeit und Unterstützung der Athlet*innen sind wesentliche Bausteine, um Schule und Leistungssport miteinander vereinbaren zu können. Da das Gymnasium bereits seit 2023 als Partnerschule des Leistungssports ausgezeichnet und das entsprechende Schild bereits am Schulgebäude angebracht wurde, stand bei der Rezertifizierung die Aktualisierung des Auszeichnungszeitraums im Mittelpunkt. Als sichtbares Zeichen der erneuten Anerkennung wurde eine Urkunde überreicht. Die Veranstaltung war ein rundum gelungener Auftakt der 2026er-Rezertifizierungen und unterstrich einmal mehr die Bedeutung der engen Zusammenarbeit von Schule, Sport, Politik und Lehrkräften für eine erfolgreiche duale Karriere im Leistungssport.

Weitere Infos

Partnerschulen des Leistungssports schaffen die Voraussetzungen dafür, dass talentierte Nachwuchsleistungssportler*innen schulische und sportliche Ziele bestmöglich miteinander verbinden können. Welche Leistungen der Landessportbund in diesem Bereich erbringt und welche Kriterien die Schulen erfüllen müssen, ist auf der Homepage des LSB nachzulesen: https://www.lsb-rlp.de/themen/leistungssport/duale-karriere/pdl

  •